Astrologische Beratung ~ Astrologie - Kurse und Seminare in Berlin 
Elke Regendörp - Mainauer Strasse 1 - 12161 Berlin-Friedenau - Tel. 030-223.901.87

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Die Macht der Medien:  Verfälschung statt Berichterstattung

Die Medien werden, da sie eine berichterstattenden Funktion ausüben, dem Tierkreiszeichen Zwilling zugeordnet. Im Deutungssystem des Weges der Aphrodite hat sich der Zwilling unter Maßgabe des Steinbockes auszuüben, um mit Inhalt erfüllt zu werden. Dabei bietet das Parallelzeichen des Zwilling, die Jungfrau, Möglichkeiten zur kritischen Berichterstattung zur Hinterfragung der Erscheinungen und damit einen Weg zur  Wahrnehmung der Gegenwart.

In der heutigen Zeit hat die den Dingen innewohnende Bedeutung auf viele Menschen keine Anziehungskraft mehr. Die Wirklichkeit wird nicht mehr aus dem Wunsch heraus betrachtet, Zusammenhänge zu begreifen und das Einzelgeschehen, die jeweilige Gegenwart, als Teil eines Gesamtbildes, als Teil unseres Schicksals zu verstehen. Der Mensch dreht sich nur noch um sich selbst, die Außenwelt wird nicht mehr als übergeordnetes Ganzes begriffen, sondern als für die eigenen Zwecke zu vereinnahmendes Potential. Der Himmel ist nicht mehr die Grenze, vor der man in Ehrfurcht niederkniet, sondern es gilt ihn mit allen Mitteln zu erobern und zu unterwerfen.

Inhaltslos geworden degradiert die Waage zur rein äußeren Schönheit, zur Mode, orientiert sich am "Mainstream". Der Skorpion wird zu Information und Machtausübung und vergewaltigt die Wahrheit zur Lüge. Der Schütze in seiner Vielfalt ist nur noch maßloser Anspruch, alles haben zu wollen, auf nichts verzichten zu können.

Es wundert nicht, daß in dieser Zeit die Medien sich nur noch daran orientieren, was gerade "in" ist. Es wird nicht berichtet, sondern in inhaltsloser Ausübung der Jungfrau kalkuliert, wobei die Kalkulation sich darauf bezieht, was der Leser erwartet oder, schlimmer noch, wohin der Leser gesteuert werden soll. Dabei wird alles eingesogen was zugänglich ist, alles verbraucht für die eigenen Zwecke.

Ich berichte hier aus eigener Erfahrung. Im Juli / August 2005 wagte ich meine Prognose bezüglich der Bundestagswahlen 2005 auf meine Internetseiten zu stellen. In ausreichend zeitlichem Abstand vor den Wahlen wollte ich korrigierte Horoskope anbieten und Denkanstösse zur Beobachtung der kommenden Ereignisse geben für Besucher meiner Seiten, die sich im System der Münchner Rhythmenlehre auskennen oder an der Astrologie interessiert sind und mit den ohne Vorkenntnisse zwangsläufig entstehenden Verständnislücken umgehen können. Mit der Verwertung durch verschiedene Medien hatte ich nicht gerechnet.

Schon vor den Wahlen wurde mir in einem Internetbeitrag eines Fernsehsenders unterstellt, ich sei offensichtlich "auch" der Meinung, daß Schröder sich ins Privatleben zurückzieht. Dies habe ich nie ausgesagt, es würde zudem von astrologischer Unkenntnis zeugen, bei einem unter 80jährigen gesunden Widder den Wunsch nach Rückzug ins Privatleben zu vermuten. 

Kurz nach den Wahlen kamen Anfragen einiger Redaktionen für Interviews, da ich ja doch "ziemlich richtig" gelegen hätte. Zu meiner Verblüffung wurden auf dem Anrufbeantworter jeweils kurze Rückruffristen (von ein bis zwei Stunden) gesetzt, da "bis dahin die Sendung stehen muss". Das Bild wurde langsam klar für mich - es geht nicht um das, worüber berichtet wird, nicht um die Astrologie und ihre Möglichkeiten, die Dinge in ihrem Hintergrund zu erfassen, aus dem bisher geschehenen auf die kommenden Ereignisse zu folgern. Es geht darum, schnell ein paar Lücken auf einer Seite oder eine Minute Sendezeit zu füllen.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte eine Berliner Zeitung unter der Überschrift "Hellseher tappten im Dunkeln" die Ergebnisse einer neuen Studie, und belegt das Dunkeltappen unter anderem damit,  ich hätte eine rot-rot-grüne Regierung prognostiziert. Der erste grobe Fehler liegt schon darin, daß ich kein Hellseher bin, damit hat die Astrologie nämlich gar nichts zu tun. Die Beweisführung der sogenannten Studie ist kurios, nennt man doch lediglich meine  (unzutreffende) Schlußfolgerung der wahrscheinlichsten Möglichkeit " in Anbetracht der derzeitigen Parteienlandschaft und ihrer Vertreter" , unterschlägt jedoch die der Zusammenfassung zugrunde liegenden  detaillierten astrologischen Einzelprognosen, welche sämtlich zutrafen.  Kern der Einzelprognosen war, daß Merkel nicht im üblichen Zeitraum nach den Wahlen Kanzlerin werden kann, daß keine der bisherigen Koalitionen SPD-Grüne oder CDU/CSU-FDP regierungsfähige Mehrheiten bekommt, und daß Schröder nachdem er die Macht der Partei erhalten kann, zurücktritt (was übrigens auch taggenau eintrat).  Eine seriöse Berichterstattung hätte die zutreffenden Prognosen nicht unter den Tisch fallen lassen. Man muß also davon ausgehen, daß die "Studie" ebenso wie die Berichte darüber nur einem Zweck dienen sollen: die Astrologie zu diffamieren.

Ich will nicht behaupten, die Astrologen würden nicht irren - schließlich habe auch ich eine falsche Schlußfolgerung gezogen, und dies wird nicht mein letzter Fehler sein. Allerdings sollte bei jeder Kritik mit gleichem Maß gemessen werden. Die - von wem eigentlich bezahlten? - Wahlforschungsinstitute haben beispielsweise eine deutlich schlechtere Prognose abgegeben als ich. Warum gibt es keine Studien, die belegen, daß es sich bei Wahlforschern um Scharlatane handelt? Die Angriffe auf die Astrologie entspringen dem Hass derer, die unfähig sind, über sich und ihre Realität hinauszudenken. Ohne noch direkt angesprochen worden zu sein, machen sie sich auf, die wenigen Bereiche aufzustöbern, in einer gar nicht gesuchten Öffentlichkeit anzugreifen und als "nicht gesellschaftsfähig" an den Pranger zu stellen, in  denen noch Erfahrungen erhalten und weitergegeben werden über die Bedeutung der Geschehen und die seit Jahrtausenden beobachteten Gesetzmäßigkeiten, denen unsere Realität unterliegt.

Meine Internetseiten richten sich an Menschen, die sich im Rahmen des Deutungssystems der Münchner Rhythmenlehre Anregungen holen möchten, Ausbildungswege suchen oder persönlich beraten werden möchten. Für diese werde ich weiterhin sporadisch schreiben, über Personen oder Ereignisse, von denen ich meine, daß sie geeignet seien, etwas zu verdeutlichen. Der Zugang zu meinen Seiten steht jedem offen. Leser sollten sich  jedoch wie Gäste verhalten. 

erstellt am 28. Dezember 2005

 

 

Im Juli / August 2005 gestellte Prognose für Gerhard Schröder:  (Auszüge)

 

Es folgt mit 61,47 Jahren (etwa 24. September 2005) die Auslösung des Mars im Rhythmus 7 als Phasenherrscher. Rhythmus 7 steht strukturell für seine Fähigkeit, noch unstrukturierte Emotionen verbindlich zu machen und zu klären. Die Mars-Auslösung in Fügungsrichtung läßt ihn erleben (empfangen), was er zuvor ins Leben gerufen hat. Um einen, wenn auch chaotischen Neubeginn zu ermöglichen, wird er seinen Durchsetzungstrieb dem Überleben der Partei opfern müssen - und abtreten.

Gleichzeitig löst sich im Rhythmus 10 Saturn aus. Rhythmus 10 steht strukturell für seine Anlage, die  zur Verfügung stehenden Möglichkeiten notfalls unter Opferung seines subjektiven Erlebnistriebes durchzusetzen. Saturn wird in Fügungsrichtung von 7 nach 6 transportiert, er wird als Revierherrscher nicht mehr in der Öffentlichkeit stehen, und die bisherige Bindung an den Partner wird den Interessen der Partei geopfert (Venus-Saturn).  

 

Üblicherweise würde am 18. Oktober 2005 aus den Neuwahlen eine neue Regierungskoalition hervorgehen. Es gibt keine rhythmischen Auslösungen in Schröders Horoskop. Dieser Termin ist jedoch nicht zwingend, und aufgrund des aus dem BRD-Horoskop für diesen Zeitpunkt ersichtlichen Chaos kann es durchaus dazu kommen, daß die neue Regierung später ihr Amt antritt.

 

Fazit:  Bleibt es beim angegebenen Wahltermin, so wird Schröders Partei starke Verluste hinnehmen müssen. Dennoch kann er die Macht der Partei erhalten. Die bisherige Koalition mit den Grünen wird sich auflösen. Schröder selbst wird in der neuen Regierungsmannschaft nicht mehr vertreten sein.

 

 

Im Juli / August 2005 gestellte Prognose für Angela Merkel:  (Auszüge)

 

Fazit: Frau Merkel wird nicht mit einem Sieg aus den Wahlen 2005 hervorgehen, es wird sich für sie kein weiterer Aufstieg welcher Art auch immer im Zeitraum der vermuteten Regierungsbildung ergeben.

 

 

 

Im Juli / August 2005 gestellte Prognose für die BRD:  (Auszüge)

 

Fazit: Es wird bei den anstehenden Wahlen zu haushohen Siegen der PDS kommen. Auch die WASG wird große Mengen unzufriedener Wähler an sich binden. Es wird ein Riss entstehen, der die Nation auf demokratische Art spaltet. Die Verluste bei den in der alten BRD entstandenen Parteien werden so hoch sein, daß keine der "Standard-Koalitionen", also SPD-Grüne oder CDU-FDP eine regierungsfähige Mehrheit bilden kann. 

Die inhaltlich nie ausreichend vollzogene Auseinandersetzung zwischen den Mentalitäten der BRD und der DDR wird in zwei denkbaren Konstellationen ihre Fortführung finden:

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eine Große Koalition zwischen CDU/CSU und SPD gegen die Oppositionsfraktion aus PDS/WASG

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eine Koalition zwischen SPD und PDS/WASG gegen die Opposition von CDU/CSU

 

Im Juli / August 2005 gestellte Zusammenfassung zur Wahlprognose:  (Auszüge)

 

Aufgrund der Einzelprognosen, die unabhängig voneinander erfolgten und sämtlich in die gleiche Richtung weisen, kann in Anbetracht der derzeitigen Parteienlandschaft und ihrer Vertreter folgender Ausgang als wahrscheinlichster geschlussfolgert werden:

 

Weder CDU/CSU mit FDP noch SPD mit den Grünen als bisherige Koalitionspartner werden für sich eine regierungsfähige Mehrheit bilden können. 

 

Nach vielen Debatten werden SPD und PDS/WASG eine Regierungskoalition bilden wollen, dazu aber einen dritten Koalitionspartner brauchen. Nach einer zunächst erfolgten Trennung zwischen SPD und Grünen werden die Grünen letztlich doch wieder mitregieren, allerdings mit wesentlich weniger Einfluss als in den Jahren zuvor. An der Regierungsmannschaft werden weder Schröder noch Lafontaine in führenden Rollen beteiligt sein, in der SPD treten aus der Reihe der derzeitigen Ministerpräsidenten der Länder einige in neue Führungsverantwortung.

 

Auf der Oppositionsbank werden CDU/CSU und FDP verbleiben.

 

letzte Änderung: 9. August  2006

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